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Drei Geschenkpakete in Rosa, Beige und Hellgrau, dekoriert mit getrockneten Orangen und Tannenzweigen

Feiern und Schenken: Ein Blick in die Geschenkkultur anderer Länder

Andere Länder, andere Geschenke: Begib dich auf eine spannende Reise durch die Welt des Schenkens und entdecke, welche globalen Bräuche und Rituale es gibt.

Lesezeit: 7 Minuten

Geschenke machen bringt Freude und Nähe. Anlässlich zur Weihnachtszeit haben wir uns gefragt, wie die Geschenkkulturen in anderen Ländern aussehen und was sie ausmachen. Lass uns zusammen die Geheimnisse und Rituale erkunden, die weltweit das Schenken begleiten. Von der höflichen Geste des Omiyage in Japan bis hin zu den festlichen Diwali-Gaben in Indien – hier warten einige Überraschungen auf Dich! Na, neugierig geworden?

Geschenke als wichtige Aufmerksamkeit: Ein weltweiter Vergleich

Geschenke sind ein Zeichen der Zuneigung und sie gehen weit darüber hinaus nur materielle Gaben zu sein, sie spiegeln tief verwurzelte kulturelle Praktiken und Traditionen wider. Für uns ist das Weihnachtsfest verbunden damit, seinen Liebsten eine Freude zu bereiten. Doch was bedeutet ein Geschenk in einem anderen Land? Und zu welchen Anlässen schenken sich andere Kulturen eine Aufmerksamkeit? Es gibt eine Vielzahl an schillernden Geschenkkulturen zu entdecken.

Diwali und die Kunst des Schenkens in Indien

In Indien ist Diwali, das fünftägige Lichterfest, einer der bedeutendsten hinduistischen Feiertage, das im Herbst gefeiert wird, und wird oft mit dem westlichen Weihnachten verglichen, da in beiden Fällen das Schenken im Mittelpunkt steht. Es werden Lichter und Öllampen (Diyas) angezündet, um den Triumph des Guten über das Böse zu feiern. Während der Diwali-Woche finden ausgelassene Feiern statt, bei denen sich Familien nicht nur gegenseitig besuchen, sondern auch reichlich beschenken.

Typische Geschenke sind Süßigkeiten, getrocknete Früchte, Schmuck sowie festliche Dekorationen. Eine bedeutende Tradition zu Diwali ist der Austausch von neuen Kleidern als Zeichen für Erneuerung und Hoffnung. Wichtig zu beachten ist, beim Schenken keine Artikel aus Leder oder scharfe Gegenstände zu wählen, da sie als unheilbringend gelten. Diwali-Geschenke symbolisieren Glück, Wohlstand und den Wunsch nach einem guten Start ins kommende Jahr, sie stärken Beziehungen und tragen zur Harmonie innerhalb der Gemeinschaft bei.

Hand mit bunten Armreifen zündet Diya-Lampe an

Die Geschenkkultur in Japan: Omiyage und das Ritual der höflichen Geste

In Japan spielt das Schenken eine zentrale Rolle im sozialen Leben und ist Ausdruck von Respekt und Dankbarkeit. Japanische Geschenke werden nicht in Geschenkpapier gewickelt, sondern in die kunstvolle Verpackung Furoshiki, ein quadratisches Tuch. Zum japanischen Neujahrsfest werden nicht nur Geschenke ausgetauscht, sondern auch spezielle Neujahrskarten, die Nengajō, die an Freunde und Familie verschickt werden. Einer der wichtigsten Anlässe zum Schenken ist das Omiyage, sorgfältig ausgewählte regionale Souvenirs, das überreicht wird, wenn jemand von einer Reise zurückkehrt. Wichtig ist es, Geschenke mit beiden Händen zu überreichen, um Respekt zu zeigen. Geschenke werden in Japan oft mit großer Symbolik verbunden und dienen dazu, Beziehungen zu pflegen und soziale Harmonie zu fördern.

Eid & Co: Ägyptische Geschenktraditionen

In Ägypten ist die Geschenkkultur eng mit den religiösen Festen verknüpft. Ein bedeutender Feiertag ist der islamische Ramadan, gefolgt von Eid al-Fitr, bei dem Geschenke in Form von Süßigkeiten, Bekleidung und Geld an Familienmitglieder und Bedürftige gegeben werden. Traditionell schenken Ägypter:innen bei besonderen Anlässen, wie Hochzeiten oder Besuchen, gerne Gebäck oder Obstkörbe, die Wohlstand und Glück symbolisieren. Bei Einladungen gelten Gebäck oder Süßigkeiten als ideale Geschenke. Wichtig ist, dass Geschenke in Ägypten bescheiden gehalten werden, um nicht als Bestechung oder Beleidigung wahrgenommen zu werden. Wusstest du, dass es in Ägypten eine bedeutende koptische Minderheit gibt, die ihre eigenen feierlichen Anlässe hat? Zum koptischen Weihnachten am 7. Januar spielen Geschenke als Zeichen des Teilens eine zentrale Rolle.

Chinesische Geschenkkultur: Traditionen des Neujahrs

In China nimmt die Geschenkkultur eine wichtige Rolle ein, insbesondere beim Neujahrsfest, das als eine der bedeutendsten Feierlichkeiten gilt. Während dieser Zeit ist es üblich, Hong Bao – rote Umschläge mit Geld – zu überreichen. Diese symbolisieren Glück und Wohlstand für das kommende Jahr und werden typischerweise von älteren Familienmitgliedern an die Jüngeren überreicht. Neben dem Neujahrsfest gibt es das Laternenfest, das den Abschluss der Neujahrsfeierlichkeiten bildet. Bei diesem farbenfrohen Event sind kleine Geschenke und Süßigkeiten verbreitet, um die Freude und das Licht, das das Fest symbolisiert, zu teilen.

Im Kontext des chinesischen Konzepts von Guanxi, das sich auf die Kunst beläuft, gute Beziehungen und soziale Bindungen zu knüpfen, spielt das Schenken ebenfalls eine wesentliche Rolle. Geschenke werden genutzt, um Beziehungen zu pflegen und zu stärken, besonders im geschäftlichen Bereich oder bei offiziellen Anlässen. Hier dienen durchdachte Geschenke nicht nur als Zeichen des Respekts und der Wertschätzung, sondern können auch als Mittel zur Förderung persönlicher und geschäftlicher Beziehungen betrachtet werden.

Zwei Hände tauschen einen roten Umschlag mit goldenen chinesischen Schriftzeichen und Quast aus

Spanien feiert am 6. Januar: Der Tag für Weihnachtsgeschenke

In Spanien ist der 6. Januar und die darauffolgende Nacht als der Dreikönigstag oder das Fest der Heiligen Drei Könige bekannt, und geben den Anlass für den Austausch von Weihnachtsgeschenken. Diese Tradition beruht auf der biblischen Geschichte der Weisen, auch als Heilige Drei Könige bekannt, die Geschenke von Gold, Weihrauch und Myrrhe nach Bethlehem brachten, um das neugeborene Jesuskind zu ehren. In vielen Teilen Europas und Lateinamerikas wird dieser Tag gefeiert, indem Familien zusammenkommen, um die Ankunft der Könige zu gedenken und Kinder morgens kleine Geschenke vorfinden.

Geschenkkultur in den Niederlanden: Sinterklaas statt Weihnachten

In den Niederlanden ist der Sinterklaastag deutlich wichtiger als der Weihnachtstag selbst und wird am Abend des 5. Dezembers (Pakjesavond) gefeiert. Dieser bedeutendste Anlass für den Austausch von Geschenken geht auf den Heiligen Nikolaus zurück, wird mit viel Vorfreude erwartet, insbesondere von Kindern. Die Kleinsten stellen ihre Schuhe auf und füllen sie mit Möhren für das Pferd von Nikolaus. Die Geschenke werden oft mit einem humorvollen oder kreativen Gedicht kombiniert, das im lokalen Dialekt oder in Reimen verfasst ist. Typische Geschenke sind kleine Überraschungen, die mit viel Liebe ausgesucht wurden. Dazu werden Schokoladenbuchstaben und würzige Kekse (Pepernoten und Kruidnoten) gegessen. Beim Schenken wird großer Wert darauf gelegt, dass die Geschenke symbolischen Charakter haben und eine persönliche Note besitzen. Der Nikolaustag selbst wird mit fröhlichen Paraden und einem traditionellen Abendessen gefeiert.

Rote Kinderschuhe mit Karotten, Lebkuchen, Geschenken und Schokoladenbuchstaben

Geschenkwahl und ihre Herausforderungen: Fettnäpfchen vermeiden

Die Wahl des richtigen Geschenks kann eine wahre Herausforderung sein, besonders in einem interkulturellen Kontext. Um Fettnäpfchen und Missverständnisse zu vermeiden, ist es wichtig, sich mit den Gepflogenheiten und Sitten des jeweiligen Landes vertraut zu machen. So können beispielsweise in Japan die Farbe und Verpackung des Geschenks entscheidend sein, während in Indien darauf geachtet werden sollte, keine Artikel aus Leder zu verschenken, da diese als unheilbringend gelten könnten.

Ein universeller Tipp ist das aufmerksame Zuhören: Einfach die kleinen Hinweise auf persönliche Vorlieben und Wünsche der beschenkten Person im Alltag wahrnehmen. Hierdurch lässt sich das passende Geschenk finden, das wirklich von Herzen kommt und dem Anlass gerecht wird. Außerdem empfehlen wir dir, nach symbolischen oder praktischen Geschenken Ausschau zu halten, die eine positive Bedeutung haben und geschätzt werden. Ein handgefertigtes Mitbringsel aus der eigenen Heimat kann zum Beispiel Freude bereiten und ist gleichzeitig eine wertgeschätzte Geste.

Überall anders und doch gleich: Die universelle Sprache der Geschenke

Unsere Reise durch die Geschenkkulturen hat gezeigt, dass das Schenken eine weltweit diverse und doch tief verwurzelte Tradition ist. Ob beim chinesischen Neujahrsfest, beim farbenfrohen Diwali in Indien, zu den islamischen Festen in Ägypten oder beim Dreikönigstag in Spanien – jedes Land erzählt eine eigene Geschichte und feiert mit Geschenken die gemeinsame Zeit mit den Liebsten. Die unterschiedlichen Anlässe und Bräuche verdeutlichen, dass trotz kultureller Unterschiede die Grundidee des Schenkens überall die gleiche bleibt: ein Ausdruck von Respekt, Dankbarkeit, Freude und der Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen.

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