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Reihe grĂĽner Teepflanzen teils von schwarzem Netz bedeckt

Tencha

Tencha ist eine ganz besondere Grüntee-Sorte aus Japan und bildet die Grundlage für den berühmten Matcha-Tee. Im Gegensatz zu anderen Grüntees wird Tencha nicht gerollt, sondern direkt nach der Ernte schonend gedämpft und anschließend getrocknet. Durch diese besondere Verarbeitung bleiben die Blätter intakt. Tencha zeichnet sich durch seinen milden, leicht süßlichen Geschmack aus und wird oft für die traditionelle Herstellung von Matcha verwendet.

Lesezeit: 2 Minuten

Beschreibung

Tencha ist bekannt für seine hohe Qualität und den einzigartigen Anbauprozess. Die Teeblätter werden mehrere Wochen vor der Ernte beschattet – ein Prozess, der als Tana-Methode bekannt ist. Diese Beschattung sorgt dafür, dass die Blätter mehr Chlorophyll und weniger Bitterstoffe entwickeln, was dem Tencha seinen charakteristischen Geschmack verleiht. Nach der Ernte und schonenden Verarbeitung werden die Blätter ohne Zerstoßen getrocknet, was es später ermöglicht, sie leicht zu einem feinen Pulver zu mahlen, aus dem Matcha hergestellt wird. Tencha wird jedoch auch als loser Tee genossen, obwohl das weniger verbreitet ist.

Geschichtliche HintergrĂĽnde

Die Wurzeln von Tencha lassen sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen, als es von buddhistischen Mönchen in China nach Japan gebracht wurde. Diese Methode wurde als Teil eines Rituals zur Meditation verwendet. Der Anbau von Tencha war ursprünglich auf Regionen wie Uji in der Präfektur Kyoto beschränkt, die bis heute für die Produktion von hochwertigem Tencha bekannt sind. Die Region ist berühmt für ihre idealen klimatischen Bedingungen und die jahrhundertelange Tradition des Teeanbaus. Heute ist Tencha ein bedeutender Bestandteil der japanischen Tee-Kultur und wird weltweit exportiert.

Spannende Fakten

  • Grundlage fĂĽr Matcha: Im Gegensatz zu anderen Tees wird Matcha direkt aus Tencha gewonnen, indem die getrockneten Blätter zu einem feinen Pulver gemahlen werden.
  • Hoher Umami-Gehalt: Die Beschattungstechnik erhöht den Gehalt an Aminosäuren, was dem Tee einen reichen Umami-Geschmack verleiht.
  • Sehr selten als Getränk: Als loser Tee ist Tencha kaum zu finden, da er meist fĂĽr die Herstellung von Matcha verwendet wird.
  • Perfektion durch Tradition: Die Handwerkskunst der Tencha-Herstellung ist tief in der japanischen Kultur verwurzelt und wird von Generation zu Generation weitergegeben.

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