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Oolong Tee

Teeplantage mit Haus

 

Heute bringt man Oolong-Tee vor allem mit Taiwan in Verbindung, doch seinen Anfang nahm er während der Tang-Dynastie (618-907) in der südchinesischen Provinz Fuijan. Schnell als Spezialität gehandelt, war es ein Oolong, der zum ersten Tribut-Tee ernannt wurde – ein Brauch, bei dem der Kaiser Tees erlesener Qualität auserwählte, die als Tribut an seinen Hof zu liefern waren. Übertragen aus dem Chinesischen heißt diese Art von Tee „dunkler Drache”, und ist tatsächlich so wandelbar wie ihr mythischer Namenspate. Mit Oxidationsstufen zwischen 10% (sehr grün) und 70% (stark oxidiert) spannt der Formenwandler den weiten Bogen zwischen Grüntee und Schwarztee auch geschmacklich: von süß, floral und fruchtig bis hin zu komplexen Bitternoten..

 

Oolong Tee Monkey Picked

 Die besondere Verarbeitung von Oolong beginnt beim Dörren unter der Sonne, gefolgt von leichtem Quetschen, das die genau getaktete Oxidation ankurbelt, und einer Hitzebehandlung, die sie wieder beendet. Anschließend zu langen Ringellocken oder festen Perlen gerollt, die sich im heißen Wasserbad anmutig entfalten, rundet eine finale Röstung das komplexe Geschmacksprofil ab. image credits: Manu M G / Farrukh / Toby Oxborrow Oolong Tee