Ikebana: Blumen als japanische Kunstform

Die derzeitige Ausstellung im Berliner Keramikmuseum zeigt mehr als nur hübsche antike Vasen: in ihnen werden kunstvolle Blumengestecke im japanischen Ikebana-Stil präsentiert.

Wir lieben schöne Keramik. Wir lieben die schroffe, knorrige, unvollendet-perfekte Schönheit japanischer Wabi-Sabi-Töpferei, die z.B. unseren Slate Chawan so einzigartig macht. Wir lieben die warmen, welligen und seidigen Oberflächen taiwanesischen Steinzeugs.

So ist es kaum verwunderlich, dass wir bei unseren Streifzügen durchs Berliner Keramikmuseum fortwährend und immer aufs Neue inspiriert werden, die von klassischen bis hin zu zeitgenössischen Exemplaren mehr als 100 Vasen zeigt. Um die Schönheit ausgewählter Stücke zu unterstreichen, lud das Museum Mitglieder des Berliner Ikebana-Vereins ein, den Vasen mit kunstvollen, wöchentlich wechselnden Blumenarrangements neues Leben einzuhauchen.

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Doch ist es viel zu kurz gegriffen, Ikebana-Kreationen als bloße Blumengestecke abzutun. Diese jahrhundertealte, minimalistische Kunstform entstand in den buddhistischen Klöstern des historischen Kyoto und bedeutet seit Alters her sich einer stillen, einsamen und meditativen Tätigkeit zu widmen. Vielmehr als um farbenfrohe Blütenfeuerwerke und üppigen Sträuße geht es darum, eine Verbindung zu Natur herzustellen und die Schönheit von Form und Komposition – von Zweigen und Blättern – hervorzuheben.

(Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung des Berliner Keramikmuseums.)

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