P & T Presents: Kali-Ma Reserve N°916 [Teewissen]

​​Darjeeling ist nicht ohne Grund einer der beliebtesten Tees weltweit. Wo sonst findet man solch perfekte Bedingungen für die Teeproduktion wie in Darjeeling, mit seiner klaren Himalaya-Luft gepaart mit diesem uralten Boden voller Nährstoffe. Die extremen Naturgegebenheiten zwingen die Teepflanze gleichsam durch kalte Winter wie heiße Sommer, und so sammeln die Teepflanzen in ihrer Winter-Dormanz all die Kraft, die sie im Frühling und Sommer zu Höchstleistungen antreiben. Auf den Hängen des Himalayas wächst ein spezieller Darjeeling, der noch einen Schritt weiter geht: Der außergewöhnliche, und daher sehr limitierte First-Flush KALI-MA RESERVE N°916 ist nicht nur im Geschmack besonders, sondern auch in seiner Herstellung, Herkunft und Geschichte. KALI-MA RESERVE N°916 wird auf dem berühmten Makaibari Estate produziert, dem ersten Tee-Produktionshaus und ebenfalls der ersten Bio-Tee Plantage Darjeelings. Und es kommt noch eine Besonderheit dazu: Makaibari Estate arbeitet mit dem Konzept der Biodynamischen Landwirtschaft.

Während rein biologisch anbauende Farmen sich grundsätzlich auf pestizid- und chemiefreie Nahrungsproduktion konzentrieren, ist bio-dynamische Landwirtschaft eine ganzheitliche Wirtschaftsweise. Basierend auf den Ideen des Österreichischen Philosophen und Wissenschaftlers Rudolf Steiner ist Biodynamische Landwirtschaft in einem ständigen Austausch mit der Natur selbst, um nachhaltige und gesunde Biotope zu schaffen. Das Ziel ist im Grunde, dass Natur und Landwirtschaft auch ohne Menschliches Zutun weiterbestehen könnten. Teile dieser Denkweise wirken oft recht esoterisch, aber Firmen wie Demeter haben wissenschaftlich bewiesen, dass biodynamische Farmen widerstandskräftiger und umweltfreundlicher als die herkömmlich industrielle Landwirtschaft sind. Wie kann man sich das nun konkret vorstellen? Von den fast 700 Hektar Land des Makaibari Tea Estates werden nur 250 für den eigentlichen Teeanbau genutzt. Die restlichen zwei Drittel sind wilder Wald, in dem die heimische Pflanzen- und Tierwelt ungestört lebt und gedeiht. Wenn Sie dort mitten zwischen den Teepflanzen stehen, hören Sie eine Symphonie wilder Insekten. Königstiger durchstreifen den Urwald. Die nebeneinander wachsenden wilden Pflanzen und Teebäume versorgen sich gegenseitig mit Nährstoffen. Die Balance zwischen unberührter Natur und angebautem Farmland ermöglicht es Makaibari Tea Estate, mehr als nachhaltig zu sein. Und das schmecken Sie in jeder Tasse von KALI-MA RESERVE N°916. So wie typische First Flushs ist auch KALI-MA RESERVE N°916 ein sehr vollmundiger Tee gepaart mit einem Kick lebhafter Himalaya-Frische. Geschmacklich komplex hat er Noten von tropischen Früchten und Muskateller, sowie starke florale Aromen von einer fast Eukalyptus-artigen Potenz. KALI-MA RESERVE N°916 ist gleichzeitig zart und kühn, wie ein Weisstee mit der Intensität eines Schwarztees. Sein Name, KALI-MA RESERVE N°916, spiegelt die Balance wieder, die Makaibari Tea Estate mit Mutter Natur gefunden hat, denn Kali kommt von der indischen Gottheit und Ma bedeutet Mutter. Der Legende nach erschien die Göttin einem einheimischen Unternehmer im Traum und beauftragte ihn mit dem Bau eines Tempels. Als er nach dem Ort suchte, den sie ihm im Traum zeigte, stieß er auf einen großen Baum auf dem Makaibari Anwesen, dessen Wurzeln über zehn Meter in alle Richtungen wuchsen. Inmitten einer Wurzelhöhle, ohne direkten Zugang zu Wasser oder Sonnenlicht, gediehen wundersamerweise zwei Teepflanzen. Wie konnten diese hier überleben? Dieses Wunder wurde als Reinkarnation der Göttin gedeutet, und ein Tempel wurde um den heiligen Baum gebaut. Bis heute pilgern Menschen zu den geweihten Teepflanzen von Makaibari Tea Estate. Schmecken auch Sie all diese Besonderheiten in Ihren Aufgüssen von KALI-MA RESERVE N°916.

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