ORIGIN BLENDS: UNSERE FEINEN TEEMISCHUNGEN [EINFÜHRUNG]

Unsere P & T Teapology umfasst stets unsere Überlegungen zur Reise des Tees von seinen Anfängen in China bis in die entlegensten Winkel der Welt. Auf dieser Reise kommt es zum unvermeidlichen Austausch von Ideen, wenn sich die Nuancen einer Kultur mit der nächsten vermischen. Betrachten Sie eine zeitlose Teemischung wie Earl Grey. Die Legende besagt, dass Earl Grey ursprünglich als Geschenk für den zweiten Earl of Grey hergestellt wurde und seitdem seinen Namen trägt. Im Kern bezeichnet "Earl Grey" eine Paarung aus schwarzem Tee und Bergamotte. Durch die Einführung oder Akzentuierung verschiedener Geschmacksnoten selbst in den klassischsten Teemischungen entstehen neue Geschmacksharmonien. Das ist die Kunst und Wissenschaft des Blending (zu Deutsch: Der Teemischung). Zahlreiche durchaus gewagte Experimente mögen unzählige Möglichkeiten hervorbringen, doch bei P & T sind wir durch die Ehrung zeitloser Mischtechniken der Schönheit der feinsten Mischung treu geblieben.

Um die Kunst des Mischens zu verstehen, ist es notwendig, das Triptychon der Fähigkeiten zu schätzen, mit denen es geschaffen wurde. Da die Herstellungsverfahren einen großen Einfluss auf die Art des Tees haben, erhält die Camellia Sinensis hier einen Großteil ihres Duft- und Geschmackserlebnisses. 

Die erste der 3 Fertigkeiten ist das Aromatisieren. Aromatisieren ist eine Praxis, die bei der Teeherstellung verwendet wird, um bestimmte Aromanoten in den Tee einzuführen oder zu verstärken. Zu diesem Zweck werden den Blättern nach der Ernte nach und nach ätherische Öle zugesetzt. Hierin liegt die Wissenschaft des Mischens: Die hygroskopischen oder wasserliebenden Eigenschaften der Teeblätter machen sie besonders feuchtigkeitsaufnahmefähig. Die Verwendung von Öl als Aromazusatz lässt also die gewünschten Aromen in feuchtigkeitshungrigen Teeblättern versickern. 

Unser White Earl zeigt das Beste des Prozesses: Für diese leichtere Version des kultigen Earl Grey haben wir unserem blumigen Weißtee einen großzügigen Schwung von üppigem, natürlichem Bergamottenaroma verabreicht.

Das nächste Element des Mischungs-Triptychons ist das Scenting, eine Technik, die den Tee mit verschiedenen aromatischen Verbindungen durchmischt. Im Gegensatz zum Aromatisieren ist das Parfümieren auf das Vorhandensein der gewünschten Zutat angewiesen. Damit einher geht die Bedeutung der Beschaffung hochwertiger, organischer Zutaten, da diese die Qualität des Blends bestimmen. Unsere duftende Oolong-Mischung, Chang-e Forever, ist ein Beispiel für die uralte Kunst des Parfümierens von Tees. Seine Aromen verschmelzen mit Zitrus- und Aprikosennoten von Osmanthusblüten und bilden ein blumiges Bouquet, das von Süße durchzogen ist. Diese Mischung ist eine Hommage an Chang-e, die chinesische Mondgöttin, von der gemunkelt wird, dass sie inmitten süßer Blüten wie der hier verwendeten weiterlebt.

Das letzte Mitglied dieses Herstellungstrios ist der Akt des Mischens. Die Technik des Mischens lässt auf das Mischen von Tees mit anderen Tees oder mit anderen Zutaten schließen. Die Fachkenntnis, das richtige Medley zu kreieren, ist besonders auf das Verständnis der Synergien zwischen den einzelnen Elementen der Mischung zurückzuführen. Es ist wichtig, die Aufgusstemperaturen sowie die Aromaprofile zu beachten, um die Qualität des Tees nicht zu beeinträchtigen. Sacred Emily ist unsere erste hauseigene Mischung und der ideale Ausdruck eines britischen Klassikers. Die auf dem Höhepunkt ihrer Blüte gepflückten Rosenblütenblätter dieser Mischung verweilen am Gaumen und vermischen sich mit kostbarem Jasmin-Grüntee sowie mit den Tips des besten Nepal-Tees aus der zweiten Blütezeit. Diese seltenen Komponenten verwandeln diese fröhliche Melange in ein wahres Kunstwerk.

Wie bei jeder Kunstform führen schon kleine Veränderungen während des Entstehungsprozesses zu drastisch anderen, aber ebenso bezaubernden Ergebnissen. Deshalb schöpfen unsere Mischungen aus zeitlosen Techniken, in der Hoffnung, sie zu Klassikern werden zu lassen. Welche ist Ihre Lieblingsmischung?

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